Biografie

Profilbild, Autorin, T. E. Lind

Ich könnte (und vielleicht sollte ich das auch) hier jetzt einfach eine professionelle Vita hinschreiben. Das zeigt Dir aber nicht, wer ich bin. Aber genau das ist ja der Grund, weshalb Du auf den Button „Biografie“ geklickt hast. Du möchtest etwas über mich wissen.

Das wichtigste wurde schon auf der anderen Seite gesagt (ich wurde geboren...), deswegen erzähle ich Dir hier jetzt einfach etwas über mich und mein Leben.

 

Ich wurde als zweite Tochter einer Beamtenfamilie in Hamburg Rahlstedt geboren. Vier Jahre später, zogen wir nach Schnelsen, wo wir mit meinen Großeltern väterlicherseits zusammen lebten. Meine große Schwester entwickelte sich zu dem typischen Mädchen. Sie liebte Puppen, Boybands und wurde Erzieherin und Mutter meiner Zwillingsnichten. Ich dagegen kletterte auf Bäume, scheute den Umgang mit einem Teil der Menschen und wurde Autorin. Mein Leitspruch für meine Bücher lautet „Mindestens eine Leiche pro Buch.“ (Ich versuche mich zu verbessern und arbeite nebenbei an zwei Geschichten OHNE eine Leiche! - bisher erfolglos...)

Du wirst Dich jetzt wohl fragen, wann bei mir etwas schief ging. Nun, ich kann Dich beruhigen. Selbst mein Vater und meine Schwester wissen es nicht. Und mich interessiert es nicht.

Mein Vater wünschte sich noch einen Jungen neben meiner Schwester. Gut, das mit dem Geschlecht hat jetzt nicht so ganz funktioniert. Aber ich bekam recht bald den „Wildfang“ Stempel von meiner Familie verpasst. Und das, obwohl es neben meiner Schwester und mir noch drei weitere Cousinen gibt.

Mich faszinierte schon lange die Natur und ihre Geheimnisse. Deswegen liebte ich es bereits als kleines Kind, alleine im Wald herumzulaufen -jepp, das klingt nach einem Auftakt für einen Thriller, war es dann aber doch nicht.
Ich genoss die Ruhe und die Zeit für mich.


Auf der anderen Seite bin ich das typische Stadtmädchen. Ich liebe die Stadt und vermisse sie oft. Ja, auch den Regen! Wahrscheinlich war auch der Regen daran schuld, dass sich mein Interesse für Bücher entwickelte. Die Familie meiner Mutter hatte schon immer eine Leidenschaft für Bücher und das gab meine Mutter an meine Schwester und mich weiter. Früher waren es nur die kleinen Geschichten. Als ich jedoch entdeckte, wie viel Wissen in so einem kleinem Buch stecken konnte, war mein Feuer gänzlich entfacht.

Ich las immer mehr und schon bald hatte ich meine Bücher durch. Danach kamen die von meiner Schwester und kurz darauf ein paar alte Jugendbücher von meiner Mutter. Bis ich mir schließlich selbst einige kaufte und die alten Romane meiner Mutter durchlas. Zwischenzeitlich schob ich von meinem Vater die unzähligen Bücher über Geschichte, Krieg und Kunst dazwischen. (Ein Buch über die verschiedenen Foltermethoden aus dem Mittelalter, ist bis heute eines meiner Lieblingsbücher... und er schenkt es mir nicht...) Ja, ich denke, dass meine Eltern schuld an meinem Beruf sind. Und ich bin ihnen dankbar dafür!

 

Ich bin ein Freidenker. Ich liebe es die Hintergründe zu erfragen und ich will alles wissen. Man kann mir nichts vormachen und ich sehe es nicht ein, Grenzen bei meinem Gedankengang zu benutzen. (Ich bin ein Befürworter der Theorie, dass wir kein Universum, sondern ein Multiversum haben... und ich will wissen, in was das wiederum liegt...) Mich haben die Naturwissenschaften genauso gepackt, wie die Kunst im allgemeinem. Ich zeichne, fotografiere, erfasse meine Umwelt und ich liebe es, wenn etwas morbide oder grotesk ist. Je abnormaler es offiziell ist, desto normaler ist es für mich.

Jedenfalls, verbrachte ich die Jahre bis zu meiner Volljährigkeit in Hamburg. Ich nutzte die Zeit für meine Schulbildung, die Pubertät, Kunst, Kino, Musicals, Konzerte, Reisen, Freunde usw. Alles in allem, hatte ich eine normale Kindheit. Genauso hatte ich ein paar Höhen und ein paar Tiefen, wie jeder andere auch.

 

Mit achtzehn zog ich mit meiner Freundin zusammen. Wir kannten uns seit zwei Jahren und mein Leben änderte sich von „Du bist ein Teenager“ zu „Du bist nun Mutter und hast Verantwortung zu tragen“ in nur einer Entscheidung und einer Bahnreise.

Von diesem Tag an, war ich so etwas Ähnliches, wie eine Stiefmutter für einen (damals) zweijährigen. Neue Herausforderungen brachten mich oft an meine Grenzen. Immerhin war meine Schwester die, die Kinder liebte und mit ihnen arbeiten und leben wollte. Ich wollte eine Katze und eine Wohnung...das ist ja auch fast das gleiche...
Aber wie Du weißt, hasse ich Grenzen. Und deswegen haben wir es geschafft. Jetzt, einige Jahre später, leben wir noch immer zusammen. Ich habe meine Erfahrungen in einigen beruflichen Richtungen gemacht, ich hatte noch mehr Höhen und Tiefen und ich habe die Abgründe der Menschlichkeit kennen gelernt.

 

Seit 2013 arbeite ich als freiberufliche Autorin. Ich habe angefangen, indem ich ein Buch in einem Verlag veröffentlichte. Nachdem ich schnell feststellte, dass ich die Zusammenarbeit mit einem Verlag nicht mag, habe ich mich dazu entschlossen, als Selfpublisherin zu arbeiten. 

 

 

Alle weiteren Informationen über mich und meine Bücher, findest Du unter „Interview“, „Bücher“ und „Bibliographie“.   

 

 




© by T.E.Lind, 05.07.2016 - 2017